Zusammenfassung Seksuelle diätetische Divergenz wurde in mehr als der Hälfte der analysierten Anurenarten festgestellt und scheint mehrfach unabhängig über die Phylogenie hinweg entstanden zu sein. Unsere globale Synthese zeigte, dass trophische Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen stärker mit ökologischen Merkmalen, einschließlich Habitatnutzung, Aktivitätsperioden und Beutefangstrategien, korrelieren als nur mit sexuellem Größendimorphismus. Diese Erkenntnisse heben die Bedeutung des ökologischen Kontexts bei der Gestaltung geschlechtsspezifischer Diäten hervor und bieten einen breiten evolutionären Rahmen zum Verständnis des sexuellen Dimorphismus bei Amphibien.
Goldberg et al. (Do,) fanden diese Frage.