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Zusammenfassung Diese Studie untersuchte, wie Muttersprachler des Japanischen und chinesische Lernende des Japanischen als Fremdsprache (JFL) die Übereinstimmung zwischen Klassifikator und Substantiv bei kurzen und langen Abhängigkeiten verarbeiten. Mit einer Maze-Aufgabe lasen die Teilnehmenden Sätze, in denen Klassifikatoren lokal entweder mit dem Subjekt-Substantiv oder mit einem entfernten Objekt-Substantiv übereinstimmen. Muttersprachler zeigten schnellere Reaktionszeiten bei kurzen Abhängigkeiten und eine signifikante Verlangsamung im Verb-Bereich unter Bedingungen langfristiger Abhängigkeiten, jedoch keinen Unterschied beim Hauptsubstantiv, was auf eine antizipatorische Verarbeitung mithilfe von Verbalhinweisen hinweist. Im Gegensatz dazu zeigten chinesische JFL-Lernende eine langsamere Verarbeitung sowohl im Klassifikator- als auch im folgenden Substantivbereich, jedoch schnellere Reaktionen beim Hauptsubstantiv unter den Bedingungen langfristiger Abhängigkeiten. Dies deutet auf eine Bottom-up-, nicht-prädictive Strategie hin, wobei die Auflösung erst erfolgt, wenn das Hauptsubstantiv getroffen wird. Diese Ergebnisse heben einen wesentlichen Unterschied in der Echtzeit-Satzverarbeitung hervor: Muttersprachler engagieren sich in prädiktiver Integration, während JFL-Lernende stärker auf reaktive Analyse angewiesen sind.
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Weiyu Wang
Jingyi Zhang
Ying Su
Japanese Psychological Research
Shanghai University
Setsunan University
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Wang et al. (Fr,) untersuchten diese Frage.
www.synapsesocial.com/papers/6a0909ffa2bc65e38873bfb7 — DOI: https://doi.org/10.1111/jpr.70035
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