Key points are not available for this paper at this time.
Der Reformgeist, der mit dem edlen Ziel durchgeführt wird, ein meritokratisches System aufzubauen, Korruption und Nepotismus auszurotten, die Dominanz über die Elite zu bekämpfen und sich der Verwirklichung guter Regierungsführung zu widmen, ist nicht stark genug, um die Macht politischer Dynastien und die seit langem in Indonesien verwurzelte Dominanz zu beseitigen. Diese Forschung nimmt eine kritische rechtliche Perspektive ein und nutzt einen interdisziplinären Rahmen, um Rechtsdokumente, Entscheidungen des Verfassungsgerichts und vergleichende Fallstudien zu analysieren. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass das politische Parteiensystem nach wie vor stark von Elitismus und Nepotismus durchzogen ist, was zu politischen Dynastien führt. Gesetze und Vorschriften sowie Entscheidungen des Verfassungsgerichts, die ursprünglich dazu gedacht waren, Interessenkonflikte zu verhindern und autoritäre Strömungen einzudämmen, sind tatsächlich zu Dienern der Interessen der Elite geworden. Mehrere Entscheidungen des Verfassungsgerichts, wie Altersbeschränkungen für Präsidentschafts- und Vizepräsidentschaftskandidaten sowie für regionale Kandidaten und die Streichung der Präsidentschwelle, wurden tatsächlich getroffen, um den Einfluss der Oligarchen zu erweitern. Aus einer einzigartigen Perspektive heraus macht diese Studie deutlich, dass Indonesien ein politisches System hat, das halb und halb ist, in dem formale Regeln neben verankerten autoritären Praktiken existieren. Dies führt dazu, dass die Elite den Verlauf der Politik im Land diktieren kann und jede Chance auf ein brandneues, meritokratischeres System zunichte macht. Die schwachen Gesetze, die die politischen Parteien und Wahlkampfdonationen in Indonesien regeln, verschärfen dieses Problem noch weiter. Die Forscher empfehlen dringend umfassende Reformen der rechtlichen und politischen Systeme in Indonesien, die realistischere und durchsetzbare Vorschriften zur Bekämpfung von Interessenkonflikten, volle Transparenz bei der Finanzierung politischer Parteien und regelmäßige interne Wahlen innerhalb dieser Parteien erfordern würden.
Vikalista et al. (Do,) haben diese Frage untersucht.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: