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Diese Studie berichtet über zwei Fallstudien von Berufsanfängern im Fach Englisch als zusätzliche Sprache (EAL) in Victoria, Australien, und untersucht die persönlichen und beruflichen Identitätskonflikte, die sie im Übergang von der Lehrerausbildung (ITE) in kulturell und sprachlich vielfältige (CaLD) Schulkontexte erleben. Anhand von halbstrukturierten Interviews und Sprachporträts erkundet die Studie drei miteinander verbundene Dimensionen: (i) inwieweit die ITE Lehrer mit relevantem Wissen für den EAL-Unterricht vorbereitet; (ii) die Herausforderungen und Möglichkeiten, die innerhalb von Schuleinstellungen auftreten; und (iii) den Einfluss von Rasse, Ethnizität, Religion, Geschlecht, Sprache und breiteren ideologischen Strukturen auf die Bildung der Lehreridentität. Die Ergebnisse zeigen, dass die Teilnehmer, obwohl sie ihre universitäre Vorbereitung schätzten, ihre beruflichen Identitäten viel stärker durch alltägliche Schulpraktiken und kollegiale Gemeinschaften geprägt wurden. Identitätskonflikte waren besonders evident, wo systemische Hierarchien Lehrer als weniger erfahren oder weniger wissend positionierten. Insgesamt zeigt die Studie, dass die Identität von EAL-Lehrern an der Schnittstelle von beruflichem Wissen, gelebter Erfahrung und der fortwährenden Aushandlung institutioneller Machtverhältnisse konstruiert wird.
Veliz et al. (Mi,) untersuchten diese Frage.