Naturkatastrophen wirken sich auf die vom Menschen geschaffene Umwelt aus. Betroffen sind sowohl die allgemeine gebaute Umwelt als auch die wenigen Orte, die eine Gemeinschaft als repräsentativ für ihre vergangenen Errungenschaften, Bestrebungen und Schwierigkeiten betrachtet – ihre Kulturerbestätten. Naturkatastrophen sind lokal begrenzte Ereignisse und haben die Fähigkeit, umfangreiche Verluste und Zerstörungen im Kulturerbe einer Gemeinschaft zu verursachen. Das Management des Kulturerbes ('historische Erhaltung') hat zum Ziel, solche Orte vor Umweltschäden sowie vor Naturkatastrophen zu schützen, wobei technische Lösungen das bevorzugte Vorgehen sind. Katastrophenmanager haben traditionell den Schutz von Kulturerbestätten als sehr niedrig auf ihrer Prioritätenliste angesehen. Dieses Papier zeigt die Zentralität des Kulturerbes für das emotionale Wohlbefinden einer betroffenen Gemeinschaft in der Phase der Katastrophenbewältigung und argumentiert, dass der Schutz wichtiger Kulturerbe-Objekte als ähnlich wie die Behandlung kritischer Infrastrukturen betrachtet werden sollte.
Spennemann et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.
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