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ZIEL: Astigmatismus ist eine der häufigsten refraktiven Bedingungen, wobei ein großer Anteil der Patienten, die sich einer Kataraktoperation unterziehen, mit 1,0 D oder mehr präsentiert. Torische IOLs sind der Standard der Versorgung zur Korrektur von Astigmatismus während einer Kataraktoperation. Diese Übersicht der Übersichten synthetisiert die aktuellen Beweise zu torischen IOLs mit Fokus auf klinische Indikationen, chirurgische Ergebnisse und neue Technologien. DESIGN: Narrative Übersicht über Übersichtsarbeiten. METHODEN: Die folgenden Datenbanken wurden von ihrer Entstehung bis zum 2. Juni 2025 durchsucht: MEDLINE, Embase, die Cochrane Library (einschließlich CENTRAL und der Cochrane Database of Systematic Reviews), KSR Evidence und die Trip Database. Die Schlüsselwörter umfassten Astigmatismus, torische intraokularlinse, Kataraktchirurgie, Implantation intraokularer Linsen und postoperative Ergebnisse. Eingeschlossene Studien waren systematische und narrative Übersichten, Meta-Analysen und klinische Richtlinien im Zusammenhang mit der Verwendung von torischen IOLs in der Kataraktchirurgie.ERGEBNISSE: Fünfundachtzig Übersichten wurden eingeschlossen. Diese Übersicht fasst zentrale Themen zusammen, einschließlich der Prävalenz und der Auswirkungen von Astigmatismus, der Technologie torischer IOLs, der präoperativen Beurteilung, Methoden zur Leistungsberechnung, chirurgische Überlegungen und postoperative Ergebnisse wie rotatorische Stabilität und chirurgisch induzierten Astigmatismus. Auch Berichtsstandards, patientenberichtete Ergebnismaße, unerwünschte Ereignisse und Überlegungen zu speziellen Populationen werden erörtert. Wissenslücken und umstrittene Bereiche werden hervorgehoben. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Torische IOLs verbessern die unkorrigierte Sehschärfe und refraktive Ergebnisse bei Kataraktpatienten mit signifikantem Astigmatismus. Fortschritte in der Diagnostik, Linsendesign, Berechnungsformeln und intraoperative Werkzeuge verbessern weiterhin die Genauigkeit und die Patientenzufriedenheit. Weitere Forschung ist notwendig, um ungelöste Fragen zu klären und bewährte Verfahren in verschiedenen klinischen Settings zu unterstützen.
Verstraaten et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.