Zusammenfassung Liebe ist eines der wichtigsten und begehrtesten Gefühle im menschlichen Leben. Das gilt primär für die personale Liebe, durchaus aber auch für die thematische Liebe. Dazu zählt die Liebe zum Sport. Menschen lieben Sport aus den unterschiedlichsten Gründen, in den verschiedensten Varianten und in stark variierenden Erlebnisgraden. Die Sportphilosophie (wie die Sportwissenschaft insgesamt) hat diesem Gefühl jedoch bislang keine explizite Aufmerksamkeit geschenkt. Der Beitrag möchte dieser sportphilosophischen Zurückhaltung in Liebesdingen entgegenwirken und die Sportliebe als originäres Gefühl vorstellen. Philosophische Grundlage dafür ist die Phänomenologie der Liebe von Hermann Schmitz. Diese wird genutzt, um allgemeine Merkmale des Phänomens Sportliebe herauszuarbeiten, eine Typologie von Spielarten der Sportliebe zu entwickeln und die leiblich-affektive Macht der Sportliebe zu demonstrieren.
Robert Gugutzer (Tue,) studied this question.