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Der Geschwindigkeits-Genauigkeits-Kompromiss (Speed-Accuracy Trade-off, SAT) ist eines der am besten etablierten Beispiele für die Anpassungsfähigkeit menschlicher Entscheidungsfindung, bei dem schnellere Entscheidungen auf Kosten der Genauigkeit gehen können. Für einfache Entscheidungen ist die schwellenbasierte Erklärung, die besagt, dass Individuen bei schneller Reaktion weniger Beweise sammeln, weit verbreitet akzeptiert. Wir präsentieren eine grundsätzlich andere Erklärung und argumentieren, dass die Evidenzakkumulation unter Zeitdruck stärker selbstanregend ist, und zeigen, dass diese eine bessere Erklärung des SAT in sechs bestehenden Datensätzen liefert (Anpassungen bei 179 Individuen über mehr als 78.000 Versuche). Wir zeigen, dass dieses Modell zentrale Verhaltensmuster besser erfasst als das traditionelle Evidenz-Schwellenmodell und sparsamer ist als ein kollabierendes Schwellenmodell, das die Daten prinzipiell ebenfalls erklären kann. Schließlich schlagen wir vor, dass Selbstanregung aus einem Bestätigungsfehler in der Aufmerksamkeitslenkung entsteht, sodass zunächst vielversprechende Beweise bevorzugt beachtet werden und so den Entscheidungsprozess bei schnellen Entscheidungen antreiben.
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Jia-Shun Wang
Nathan J. Evans
Chris Donkin
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Wang et al. (Tue,) untersuchten diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/68e578aeb6db64358751860a — DOI: https://doi.org/10.31234/osf.io/rcpk6
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