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Makrophagen sind die am häufigsten vorkommenden Zellen im Tumorstroma und zeigen eine bemerkenswerte Plastizität, die es ihnen ermöglicht, verschiedene Funktionen im Tumormikromilieu auszuüben. Tumor-assoziierte Makrophagen bezeichnen üblicherweise einen alternativen M2-Phänotyp, der antiinflammatorische und protumorale Effekte aufweist. M2-Zellen sind hochgradig vielseitige und multifunktionale Zellen, die mehrere Schritte in der Tumorentwicklung direkt beeinflussen, einschließlich Überleben, Proliferation, Stammzell-Eigenschaften und Invasivität von Krebszellen sowie Angiogenese und Immunsuppression. M2-Zellen erfüllen diese Funktionen durch kritische Interaktionen mit Zellen, die an der Tumorprogression beteiligt sind, darunter Th2-Zellen, krebsassoziierte Fibroblasten, Krebszellen, regulatorische T-Zellen (Tregs) und myeloische Suppressorzellen. M2-Zellen stehen zudem in negativem Austausch mit tumorsuppressiven Zellen wie zytotoxischen T-Zellen und natürlichen Killerzellen. Programmed death-1 (PD-1) ist einer der wichtigsten Rezeptoren, die in M2-Zellen exprimiert werden und bei Interaktion mit seinem Liganden PD-L1 entscheidende Rollen bei der Induktion von Immunflucht in Krebszellen spielen. Darüber hinaus können M2-Zellen die Effekte des proinflammatorischen und antitumoralen M1-Phänotyps neutralisieren. Klassisch aktivierte M1-Zellen exprimieren hohe Mengen an Molekülen des Haupthistokompatibilitätskomplexes und sind starke Zerstörer von Krebszellen. Daher würde die Umlenkung der M2-Programmierung hin zu einem M1-Phänotyp einen vielversprechenden Ansatz darstellen, um das Tumorschicksal zu wenden und den Krebsrückgang zu fördern. Das Umschalten von Makrophagen hin zu einem antiinflammatorischen M1-Phänotyp könnte als Adjuvans zu anderen Therapien wie Strahlentherapie und Immun-Checkpoint-Blockaden, etwa Anti-PD-L1/PD-1-Strategien, eingesetzt werden.
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Masoud Najafi
Nasser Hashemi Goradel
Bagher Farhood
Journal of Cellular Biochemistry
Tehran University of Medical Sciences
Iran University of Medical Sciences
Kermanshah University of Medical Sciences
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Najafi et al. (Sun,) untersuchten diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/6a00e7a6b124fe5819861ee2 — DOI: https://doi.org/10.1002/jcb.27646
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