Zusammenfassung Ziel dieser Studie war es, ethnomathematikbasierte Mathematiklernpraktiken (EBL), die von Postgraduierten durchgeführt wurden, zu analysieren und zu bewerten. Im Fokus stand die Analyse von Studentenarbeitsdokumenten (wie Arbeitsblätter, Lehrmodule und Unterrichtspläne) sowie Videoaufnahmen ihrer Unterrichtspraktiken, um die Qualität der EBL-Implementierung und mögliche Herausforderungen zu verstehen. Diese Aktivität war Teil des Kurses Ethnomathematik, in dem die Studierenden die Aufgabe hatten, kulturbasierte Lernkontexte für den Mathematikunterricht zu entwerfen und umzusetzen. Die Daten wurden aus einem Fragebogen zum Verständnis von Ethnomathematik sowie aus Studentenprojekten gewonnen, darunter Identifikation lokaler Kulturgüter, Lehrmodule, LKPD und Videomaterial zu den Lernpraktiken. Alle Daten wurden unter Einsatz eines rubrikbasierten Bewertungsinstruments analysiert, das Aspekte wie Themenangemessenheit der Ethnomathematik, Ideenkonstruktion, Integration lokaler Kultur, Qualität der Vermittlung und mathematische Visualisierung abdeckte. Die Analyseergebnisse zeigten, dass die meisten Studierenden kulturell basierte mathematische Konzepte kreativ und relevant konstruierten, wenngleich die Tiefe des Verständnisses und die pädagogische Qualität variierten. Diese Befunde legen nahe, dass das Ethnomathematik-Video-Projekt nicht nur das Verständnis der Studierenden für die Beziehung zwischen Kultur und Mathematik förderte, sondern auch zur Entwicklung ihres professionellen Wissens bei der Gestaltung kontextualisierten und sinnvollen Lernens beitrug.
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Marsigit Marsigit
Muhammad Irfan
Heru Sukoco
Yogyakarta State University
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Marsigit et al. (Mon,) untersuchten diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/689a093fe6551bb0af8cea1c — DOI: https://doi.org/10.21203/rs.3.rs-6447442/v1
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