Dieser Artikel betrachtet die Natur und die Auswirkungen von Preisalgorithmen auf das EU-Wettbewerbsrecht und diskutiert diese Fragen im Lichte der breiteren Debatte über die Regulierung von KI im Binnenmarkt. Er argumentiert, dass wettbewerbsrechtliche Regelungen möglicherweise nicht alle Implikationen adressieren können, die KI-gesteuerte Preissysteme, die zunehmend komplex und autonom werden, für das gesunde Funktionieren des Marktes haben. Der Artikel stellt infrage, ob die allgemeinen Regelungen zur künstlichen Intelligenz im Binnenmarkt, namentlich die Verordnung Nr. 2024/1689 (auch bekannt als EU-KI-Gesetz), eine Antwort auf diese Fragen bieten könnten. Es wird dargelegt, dass es nicht immer gerechtfertigt sein könnte, Preisalgorithmen als risikoarm oder risikofrei für die EU-Werte (einschließlich des Schutzes der Grundrechte) anzusehen, und es wird vorgeschlagen, die Auswirkungen dieser Technologien auf die Kernziele des EU-KI-Gesetzes sorgfältig zu prüfen. Der Artikel fordert, dass das vom KI-Gesetz vorgesehene Risikomanagement- und Rechenschaftspflichtregime für Hochrisiko-KI-Systeme auch auf solche Preisalgorithmen ausgeweitet wird, die aufgrund ihrer Komplexität, Intransparenz und Autonomie den Wettbewerb negativ beeinflussen können, um den wirksamen Schutz des Binnenmarkts zu gewährleisten.
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Arianna Andreangeli
Legal Issues of Economic Integration
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Arianna Andreangeli (Fri,) hat diese Fragestellung untersucht.
www.synapsesocial.com/papers/68af5d69ad7bf08b1eae0bb6 — DOI: https://doi.org/10.54648/leie2025012
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