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3017 Hintergrund: In der Phase-3-Studie NSABP B-41 wurde ein Zusammenhang zwischen pCR und Überleben bei 519 Frauen mit frühem HER2-positivem Brustkrebs beobachtet, die mit neoadjuvanter Chemotherapie in Kombination mit Trastuzumab (T), Lapatinib (L) oder beidem (TL) behandelt wurden. Es besteht Bedarf, prognostische Biomarker zu identifizieren, um die Behandlung der Patientinnen individuell anzupassen, und die Quantifizierung stromaler TILs stellt eine vielversprechende, zugängliche und reproduzierbare Option dar. In dieser Analyse untersuchten wir den Zusammenhang zwischen TILs und pCR. Methoden: Zulässige Patientinnen verfügten über eine Baseline-Kernbiopsie, bekannten pCR-Status und keinen Widerruf der Einwilligung zur Verwendung der Proben. Die Objektträger wurden mit einem Aperio GT 450 automatisierten Scanner eingescannt, um Ganzschnittbilder zu erstellen. Die TIL-Analyse wurde gemäß den internationalen Richtlinien der TIL-Arbeitsgruppe (RS) durchgeführt. Die Patientinnen wurden in drei TIL-Kategorien basierend auf dem Tumor-TIL-Prozentsatz eingeteilt: niedrig (1-5%), mittel (6-30%) und hoch (31-95%). Die Dosis-Wirkungs-Beziehung zwischen TIL-Prozentsatz und pCR wurde mittels generalisierter linearer Modelle mit Splines untersucht. Ergebnisse: 257 Patientinnen wurden eingeschlossen. 89 (35%) erhielten T, 92 (36%) L und 76 (29%) TL. 149 (58%) hatten ER-positiven Brustkrebs. TIL-Kategorien in dieser Kohorte: 49% niedrig, 22% mittel, 29% hoch. Die TIL-Expression war ähnlich in den intrinsischen Brustkrebssubtypen und nach ER-Status. Es gab keinen Zusammenhang zwischen der TIL-Gruppe und pCR, unabhängig von der Behandlungsgruppe (p=0,98). Unter Tumoren mit niedrigen TILs erzielten T oder TL ein ähnliches pCR wie L allein (51,3% vs. 49%; p=0,95). Bei Tumoren mit hohen TILs hatten T oder TL ein höheres pCR als L (61,2% vs. 40,4%; p=0,04). Bei Patientinnen mit ER-positivem Brustkrebs waren hohe TILs mit einer numerischen Erhöhung der pCR-Rate assoziiert (56% vs. 39,6%; p=0,11). Bei Patienten mit ER-negativen Tumoren waren hohe TILs mit einer numerisch niedrigeren pCR-Rate verbunden (50% vs. 66,7%; p=0,15). Der p-Wert des Breslow-Tests zur Homogenität der Odds Ratios über den ER-Status betrug 0,016, was darauf hindeutet, dass der Zusammenhang zwischen TILs (0-30 vs. >30) und pCR je nach ER-Status variiert. Kein Interaktionseffekt zwischen TIL-Prozentsatz und Alter, Lymphknotenstatus, Menopausenstatus oder histologischem Grad wurde festgestellt. Schlussfolgerungen: Diese Analyse zeigte, dass Patientinnen mit hohem TIL-Prozentsatz, die mit T oder TL im Vergleich zu L behandelt wurden, eher ein pCR erreichen. Diese Beobachtungen lassen sich teilweise durch den Wirkmechanismus der HER2-gezielten Therapien erklären. T bewirkt eine antikörperabhängige zellvermittelte Zytotoxizität, und ein höherer TIL-Prozentsatz könnte diesen Mechanismus verstärken, während L eine intrazelluläre Tyrosinkinase-Störung bewirkt. Der Zusammenhang zwischen TILs und pCR variierte je nach ER-Status. Unsere nächsten Schritte umfassen weitere Studien zur Bewertung der Interaktion zwischen TILs und Langzeitergebnissen sowie Genexpressionsanalysen und TILs, um diesen Biomarker für zukünftige klinische Studien bei HER2+ frühem Brustkrebs zu validieren. Klinische Studiendaten: NCT00486668.
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Ilana Schlam
Guping Tang
Brent T. Harris
Journal of Clinical Oncology
University of Pittsburgh
Georgetown University
Tufts Medical Center
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Schlam et al. (Sa,) untersuchten diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/68e66c6fb6db6435875f7c77 — DOI: https://doi.org/10.1200/jco.2024.42.16_suppl.3017
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