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Abstract Einführung: Das Pankreasadenokarzinom (PDAC) bleibt eine der tödlichsten Krebserkrankungen, mit signifikanten Unterschieden in den Überlebensraten zwischen verschiedenen Rassen- und ethnischen Gruppen. Trotz Fortschritten in der Behandlung bestehen weiterhin rassische Disparitäten, die die Notwendigkeit unterstreichen, zugrundeliegende Ursachen aufzudecken. Diese Studie zielt darauf ab, das Zusammenspiel von Rasse, sozialen Determinanten der Gesundheit und Behandlungseinrichtung auf das Gesamtüberleben (OS) von PDAC-Patienten zu bewerten. Methoden: In dieser retrospektiven Kohortenstudie identifizierten wir PDAC-Patienten vom 1. Januar 2004 bis 31. Dezember 2019 anhand von Daten des National Cancer Database (NCDB). Patienten, die keine Behandlung (Operation, Chemotherapie oder Strahlentherapie) erhielten oder bei denen Angaben zur Rasse fehlten, wurden ausgeschlossen. Wir führten eine multivariable Cox-Proportional-Hazards-Regressionsanalyse durch, um die Beziehung zwischen Rasse und Gesamtmortalität zu untersuchen, stratifiziert nach Einrichtungstyp und Einkommensstatus. Die Patienten wurden in Einkommensquartile (SES) eingeteilt, wobei die niedrigste SES durch das mittlere Einkommen auf Ebene der Postleitzahl ≤40.227 und die höchste SES durch Einkommensniveaus ≥63.333 repräsentiert wurde. Die Einrichtungstypen umfassten kommunale oder akademische Krankenhäuser. Ein zweiseitiger p-Wert von 0,05 wurde als signifikant angesehen. Ergebnisse: Die Gesamtkohorte umfasste 210.520 Patienten. Das Durchschnittsalter betrug 66,4 Jahre (SD: 10,7) und die meisten Patienten waren weiß (80 %, N=168.467), männlich (52,2 %, N=109.844), wurden in akademischen Einrichtungen behandelt (65,5 %, N=136.623) und die größte Gruppe entfiel auf die höchste SES (38,4 %, N=71.205). In der unadjustierten Analyse hatten schwarze Patienten eine geringere OS als weiße (HR: 1,05 (95 % KI: 1,04-1,07, p<0,001)). Mit steigendem SES gingen die Gefahren entsprechend zurück (p<0,001). In der multivariablen Subgruppenanalyse war das Überleben für schwarze und weiße Patienten in der höchsten SES in akademischen Einrichtungen nicht signifikant unterschiedlich (p=0,8). Bemerkenswert ist, dass schwarze Patienten mit höchster SES in kommunalen Krankenhäusern ein schlechteres Überleben hatten als weiße Patienten mit höchster SES (HR: 1,08 (95 % KI: 1,01-1,16, p=0,03)). Hingegen hatten schwarze Patienten mit niedrigster SES, die in akademischen Einrichtungen behandelt wurden, ein besseres Überleben als weiße Patienten mit niedrigster SES (HR: 0,93 (95 % KI: 0,89-0,96, p<0,001)). Schlussfolgerung: Überlebensunterschiede bei schwarzen Personen waren mit SES und Einrichtungstyp verbunden. Die höchste SES schützte schwarze Patienten in kommunalen Krankenhäusern nicht im Vergleich zu ihren weißen Pendants, was auf zusätzliche Faktoren hindeutet, die die Ergebnisse beeinflussen. Diese Ergebnisse unterstreichen den komplexen Einfluss von Rasse, SES und möglicherweise Biologie auf Überlebensoutcomes. Die Auseinandersetzung mit diesen Komplexitäten durch zielgerichtete Forschung und Intervention ist entscheidend, um gesundheitliche Ungleichheiten zu verringern und eine gerechtere Gesundheitsversorgung zu fördern. Zitationsformat: Christopher Wu, Zhixing Song, Ramsha Akhund, Chandler McLeod, Lauren Wood, Herbert Chen, J. Bart Rose, Smita Bhatia, Andrea Gillis. Weaving equity into the fabric of health: A deep dive into race, social determinants of health and facility type in pancreatic adenocarcinoma care abstract. In: Proceedings of the American Association for Cancer Research Annual Meeting 2024; Part 1 (Regular Abstracts); 2024 Apr 5-10; San Diego, CA. Philadelphia (PA): AACR; Cancer Res 2024;84 (6Suppl): Abstract nr 3946.
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Christopher Wu
Zhixing Song
Ramsha Akhund
Cancer Research
University of Alabama at Birmingham
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Wu et al. (Fri,) untersuchten diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/68e72e2fb6db6435876a798f — DOI: https://doi.org/10.1158/1538-7445.am2024-3946
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