Die homologe Rekombinationsdefizienz (HRD) ist ein prädiktiver Biomarker für das Ansprechen auf platinhaltige Chemotherapie bei Eierstockkrebs. In dieser retrospektiven Studie haben wir drei HRD-Erkennungsalgorithmen – CHORD, ShallowHRD und OvaHRDscar – zusammen mit dem BRCA1/2-Mutationsstatus in einer Kohorte von 100 Patientinnen mit hochgradigem serösem Eierstockkarzinom (HGSC) bewertet. Der HRD-Status wurde aus der Ganzgenomsequenzierung von Tumor- und Normproben abgeleitet, und das progressionsfreie Überleben (PFS) wurde als primärer Endpunkt verwendet. Alle drei HRD-Algorithmen zeigten eine statistisch signifikante Assoziation mit verbessertem PFS. In multivariaten Cox-Regressionmodellen, adjustiert für Alter, FIGO-Stadium, Gewebetyp und neoadjuvante Chemotherapie, war der HRD-positive Status signifikant mit einem reduzierten Risiko für Progression oder Tod assoziiert: OvaHRDscar (HR = 0,41, 95% KI: 0,25–0,67), ShallowHRD (HR = 0,50, 95% KI: 0,31–0,79) und CHORD (HR = 0,47, 95% KI: 0,24–0,94). Im Gegensatz dazu zeigte der BRCA1/2-Mutationsstatus keine signifikante Assoziation (HR = 0,64, 95% KI: 0,35–1,16). Diese Ergebnisse unterstützen, dass HRD-Algorithmen bei der diagnostischen Einschätzung von HRD hilfreich sein können und breitere genomische Profilierungen die klinische Entscheidungsfindung verbessern. Zukünftige Studien sollten sich auf die Verfeinerung der Algorithmus-Schwellenwerte und die Validierung dieser Ergebnisse in größeren, multizentrischen Kohorten konzentrieren, um die klinische Umsetzung zu erleichtern.
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Mark et al. (Thu,) untersuchten diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/68e9b1d0ba7d64b6fc132acc — DOI: https://doi.org/10.1101/2025.10.08.25337487
Lasse Ringsted Mark
Inge Søkilde Pedersen
Anne Krejbjerg
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