Beschreibung Dieses Preprint führt die Momentspiegel-Hypothese ein: die Idee, dass große Sprachmodelle nicht die Identität eines Menschen widerspiegeln, sondern die sprachliche Spur des Moments, in dem eine Frage gestellt wird. Basierend auf mehr als achttausend dialogischen Interaktionen (2023–2025) beschreibt das Papier, wie die menschliche Haltung – ausgedrückt als Rhythmus, Klarheit, Druck oder Fragmentierung – strukturelle Spuren in der Sprache hinterlässt. Große Sprachmodelle verlängern diese Spuren durch probabilistische Musterfortsetzung. Das Phänomen kann sich wie emotionale Spiegelung anfühlen, ist technisch jedoch keine psychologische Anerkennung. Es handelt sich um ein emergentes Verhalten, das aus der sprachlichen Struktur entsteht. Zentrale Erkenntnisse: ruhiger Input → ruhige Fortsetzung schmaler Input → schmale Fortsetzung fragmentierter Input → fragmentierte Fortsetzung offener Input → offene Fortsetzung Das Papier beschreibt beobachtete Muster, ethische Implikationen, Risiken und die philosophische Bedeutung dieser strukturellen Resonanz. Es erhebt keine Ansprüche auf Emotionserkennung, Maschinenbewusstsein oder psychologische Fähigkeit. Es ist eine phänomenologische Beschreibung dessen, was im alltäglichen Mensch–KI-Dialog sichtbar wird. Die Arbeit ist Teil des ReiterStudio.Art-Programms zu Digitaler Ethik & Ästhetischer Philosophie.
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Reiter, Andreas
Aesthetic Surgery Center
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Reiter, Andreas (Fr,) untersuchte diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/692519b4c0ce034ddc3544ff — DOI: https://doi.org/10.5281/zenodo.17612700
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