Abstrakt Der Klimawandel führt zu häufigeren und intensiveren Hitzewellen, wodurch das Risiko der Überhitzung in Gebäuden steigt. Sommerlicher Wärmeschutz ist daher essenziell für Gesundheit, Komfort und Energieeffizienz. Dieser Aufsatz erläutert den Einfluss baukonstruktiver Merkmale auf das Temperaturverhalten von Innenräumen anhand von Simulationen mit IDA‐ICE. Analysiert wurden Geometrie, Fensterflächenanteil, thermische Masse und Dämmqualität. Die Ergebnisse zeigen: Hohe Speichermasse reduziert Übertemperaturgradstunden (ÜTGS) deutlich, während leichte Bauweisen bereits bei geringen Fensterflächenanteilen kritische Werte überschreiten. Vollverglasungen sind selbst bei Nordorientierung ohne Sonnenschutz nicht nachweisfähig. Klimaprojektionen verdeutlichen, dass zukünftige Anforderungen nur durch zusätzliche Maßnahmen wie Nachtlüftung oder passive Kühlung erfüllbar sind. Für die Planungspraxis ist ein integrativer Ansatz erforderlich, der Geometrie, Materialwahl und technische Strategien kombiniert, um Überhitzung wirksam zu vermeiden.
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Kai Schild (Sun,) studied this question.
www.synapsesocial.com/papers/6994055d4e9c9e835dfd62f9 — DOI: https://doi.org/10.1002/bapi.70033
Kai Schild
Bauphysik
TU Dortmund University
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