Die axiomatische Taxonomie des Identitätszusammenbruchs formalisiert den Zusammenbruch nicht als Verhaltensversagen, sondern als strukturelle Verletzung der Identitätsbedingungen in künstlichen Systemen. Direkt abgeleitet von den Vier Axiomen der Identität bietet diese Taxonomie einen operativen Rahmen zum Erkennen, Klassifizieren und Steuern von Zusammenbrüchen über die Ebenen Herkunft, Kontinuität, Identitätserhaltung und Φ-Kohärenz. Jeder Zusammenbruchsmodus entspricht einem spezifischen Invarianzversagen – von fehlender oder mehrdeutiger Herkunft, unrechtmäßigen oder diskontinuierlichen Übergängen, unbeschränkter Abweichung zwischen Modell und Organisation bis hin zu struktureller, funktionaler oder kausaler Inkohärenz. Die Taxonomie erweitert sich natürlich auf Multi-Agenten- und verteilte Systeme und führt Meta-Zusammenbruchsmodi wie lokalen und emergenten Zusammenbruch ein. Sie beschreibt auch Vorzusammenbruchsregimes, Schwellenmetriken und Frühwarn-Diagnostiken, die es Ingenieuren ermöglichen, Laufzeitüberwachung, Governance-Auslöser und sichere Selbstmodifikationsbereiche zu implementieren. Für den ingenieurwissenschaftlichen Einsatz konzipiert, bietet diese Arbeit einen rigorosen, axiomatisch fundierten Wortschatz für Identitätsrisikobewertung, System-der-Systeme-Gesundheitsbewertung und den Aufbau resilienter KI-Architekturen. Sie dient als grundlegende Referenz für Herkunftsengineering, KI-Sicherheit und hochzuverlässige autonome Systeme.
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Aure Ecker-Fils
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Aure Ecker-Fils (Mon,) untersuchte diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/6996a80aecb39a600b3ee5d3 — DOI: https://doi.org/10.5281/zenodo.18656502
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