Geschlechterrollen und -vorurteile, besonders jene, die tief in den traditionellen Überzeugungen verankert sind, entwickeln sich in unserer Gesellschaft weiter. So wie sich unsere Gesellschaft verändert, verändert sich auch der Bereich Medien und Fernsehen. Demnach stellt sich auch die Frage, ob sich mit der Gesellschaft auch die Darstellung der Geschlechterrollen verändert. Oder ist die Darstellung dieser Rollen noch immer weit den aktuellen Entwicklungen zurück? Die Arbeit behandelt die Darstellung von Geschlechtervorurteilen anhand einer Medienanalyse von der U.S. amerikanischen Fernsehserie Madam Secretary. Madam Secretary stellt dabei das perfekte Beispiel dar, da Elizabeth McCord, die Hauptfigur der Serie, eine machtvolle Position hat und immer wieder die traditionellen Geschlechtervorurteile widerlegt. Die vier Geschlechtervorurteile, welche für die Analyse herangenommen wurden, sind: „Frauen sind emotional, und Männer sind kalt“, „Männer sind aggressiv, und Frauen sind passiv“, „Frauen sind besessen von ihrem Aussehen“ und „Männer sind Ernährer, und Frauen sind Hausfrauen“. In der Arbeit wird hypothetisiert, dass die Darstellung von der Hauptfigur, in manchen Szenen, die Geschlechtervorurteile reproduziert. Jedoch widerlegen die überwiegenden Szenen diese und es wird gezeigt, dass Frauen traditionelle männliche Rollen einnehmen können und Männer traditionell weibliche. Diese Masterarbeit leistet einen empirischen Beitrag zur Erforschung von Geschlechterrollen und Geschlechtervorurteilen., insbesondere zu den Rollen von Frauen und Männern im Fernsehen.
Lisa Filz (2025) studied this question.