Diese Arbeit untersucht Ärzte in Norwegen und Finnland, um zu vergleichen, wie Identitäten unter Fachleuten in Verwaltungspositionen nach Veränderungen im Management im Anschluss an die Reformen des ‚New Public Management‘ (NPM) ausgedrückt wurden. Die Untersuchung veränderter Identitäten bietet eine Grundlage für die Untersuchung, wie sich Institutionen verändert haben, und beleuchtet, wie Akteure innerhalb einer Organisation NPM-inspirierte Reformen umgesetzt haben. Daten aus beiden Ländern zeigten drei Gruppen: die Mehrheit der Ärzte/Manager, die eine starke Managementidentität hatten; eine kleinere Gruppe, die sich hauptsächlich als Ärzte identifizierte; und einige Ärzte, die hybride Identitäten zeigten. Berufserfahrungen haben einen starken Einfluss darauf, wie Identität wahrgenommen wird. Ärzte, die an ihren beruflichen Identitäten festhielten, schienen unsicher in Bezug auf ihre Fähigkeiten und die Möglichkeit, die mit ihrer neuen Position verbundenen Aufgaben zu erfüllen. Viele der Ärzte hatten ihre Identitäten aufgrund organisatorischer Änderungen und des erweiterten Fokus auf managementbezogene Themen verändert. Daher kommt diese Arbeit zu dem Schluss, dass ein starkes Eingreifen der Zentralregierung, wie es in Norwegen zu sehen ist, dazu geführt hat, dass allgemeines Management in größerem Umfang als in Finnland umgesetzt wurde, jedoch auf eine hybridere Weise. Dies zeigt sich durch einen Fokus auf Management, die zugrunde liegenden institutionellen Logiken und die Identitätsbildung der Ärzte.
Building similarity graph...
Analyzing shared references across papers
Loading...
Laila Nordstrand Berg
Anu Puusa
Kirsi Helena Pulkkinen
Building similarity graph...
Analyzing shared references across papers
Loading...
Berg et al. (Wed,) untersuchten diese Frage.