Geschlecht hat sich als entscheidender Faktor bei politischen Übergängen in Afrika herausgestellt, der Machtdynamiken und Governance-Ergebnisse beeinflusst. Guineas jüngster politischer Übergang nach einem Putsch bietet eine geeignete Fallstudie, um diese Dynamiken zu untersuchen. Es wurden qualitative Methoden angewandt, darunter halbstrukturierte Interviews mit wichtigen politischen Akteuren, Fokusgruppendiskussionen mit Vertretern der Zivilgesellschaft sowie Dokumentenanalyse von Legislativunterlagen. Zur robusten Interpretation wurde Daten-Triangulation eingesetzt. Die Studie identifizierte eine erhebliche Unterrepräsentation von Frauen in Führungspositionen während der Übergangszeit, wobei nur 15 % der hochrangigen Regierungsstellen von Frauen besetzt waren, was auf geschlechtsspezifische Ungleichheiten in der Machtverteilung hinweist. Diese Forschung unterstreicht die Bedeutung der Integration geschlechtsspezifischer Aspekte in politische und soziale Rahmensetzungen zur Förderung einer inklusiven Governance. Zukünftige Studien sollten die generationenübergreifenden Auswirkungen auf Nachfolgemuster in Führungspositionen untersuchen. Politische Empfehlungen beinhalten die Erhöhung der Beteiligung von Frauen an Entscheidungsprozessen, die Implementierung von Quoten für weibliche Repräsentation sowie die Förderung eines umfassenderen Verständnisses von Geschlechterdynamiken im Kontext von Übergangsphasen.
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Djamila Sarr
Oumar Raphiou Diallo
Baba Issa Camara
Institut Supérieur Agronomique et Vétérinaire Valéry Giscard d'Estaing
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Sarr et al. (Fri,) untersuchten diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/69aa70d6531e4c4a9ff5b054 — DOI: https://doi.org/10.5281/zenodo.18856891
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