Eine hohe intrapancreatische Fettspeicherung (IPFD) bzw. Fettleber-Pankreaserkrankung (FPD) wird zunehmend als wesentlicher Faktor in der Pathogenese des Typ-2-Diabetes mellitus (T2DM) erkannt. Diese Metaanalyse zielt darauf ab, die Prävalenz von FPD bei Menschen mit T2DM zu quantifizieren. Wir durchsuchten die Datenbanken PubMed und Embase bis zum 27. Oktober 2025 nach beobachtenden Studien, die Daten zur Prävalenz von FPD bei Menschen mit T2DM berichteten. Ein generalisiertes lineares Mischmodell wurde verwendet, um die gepoolte Prävalenz zu schätzen. Insgesamt wurden 12 Studien (6.369 Individuen) eingeschlossen. Die gepoolte Prävalenz von FPD bei T2DM betrug 54,28 % (95 % KI 37,70 bis 69,96). Subgruppenanalysen zeigten, dass die Prävalenz von FPD in asiatischen Studien tendenziell niedriger war als in europäischen Studien (42,85 % vs. 69,19 %, p = 0,06) und in kleineren Studien (< 100 Individuen: 67,55 %) sowie in klinik- bzw. krankenhausbasierten Settings (57,90 %) höher lag. Es wurden keine signifikanten Unterschiede in der Prävalenz von FPD festgestellt, wenn nach Methode der IPFD-Messung oder medianem Studienaufnahmejahr stratifiziert wurde. Etwa die Hälfte der Patienten mit T2DM hat eine gleichzeitige FPD, was auf eine erhebliche, aber bislang untererkannte metabolische Belastung hinweist. Diese Ergebnisse rufen zu interdisziplinären Anstrengungen auf, um die Rolle der IPFD im Kontext des T2DM-Phänotyps besser zu definieren sowie Strategien zur Prävention und Überwachung von FPD in dieser Patientengruppe zu entwickeln.
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Saeed Ahmad
Hyun Hee Sul
Pojsakorn Danpanichkul
Diabetes Research and Clinical Practice
Harvard University
Beth Israel Deaconess Medical Center
Texas Tech University
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Ahmad et al. (Sun,) untersuchten diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/69b3ab0002a1e69014ccbbbf — DOI: https://doi.org/10.1016/j.diabres.2026.113149