Der Trauerfliegenschnäpper (Empidonax minimus), ein kleiner Zugvogel, hat in den letzten fünf Jahrzehnten in seinem nordamerikanischen Verbreitungsgebiet erhebliche Bestandsrückgänge erfahren. Die Ursachen dieses Rückgangs sind komplex und vielschichtig, wobei Habitatverlust, Fragmentierung und Veränderungen in der Waldbesetzung am Brutplatz eine entscheidende Rolle spielen dürften. Um den Zusammenhang zwischen Brutlebensraum und reproduktivem Erfolg besser zu verstehen, schätzten wir den Nestungserfolg entlang eines Gradienten zunehmender Waldfläche von 46 % bis 85 % an sieben Standorten in Minnesota. Daten von 171 Nestern zeigten eine erhebliche Variabilität im Nestungserfolg, der von 37 % am Standort mit der geringsten Waldfläche bis 94 % am waldreichsten Standort reichte. Der Nestungserfolg war signifikant höher in Landschaften, die von nördlichen Laubwäldern dominiert werden, insbesondere solchen mit reichlich Zuckerahorn (Acer saccharum), sowie in Nestern, die niedriger im Kronendach lagen. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Waldbesetzung und die waldbezogene Landschaftsebene wichtige Prädiktoren für den reproduktiven Erfolg der Trauerfliegenschnäpper sind. Obwohl die Studie auf eine Brutperiode beschränkt ist, leistet sie einen Beitrag zum Verständnis der Brutökologie der Art und zur Bedeutung ausgedehnter nördlicher Laubwälder, insbesondere von Zuckerahorn und Papierbirke (Betula papyrifera) unterschiedlichen Alters auf sowohl lokaler (100 m) als auch landschaftlicher (10 km) Ebene.
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Matthew A. Etterson
Alexis R. Grinde
Markku Kuitunen
Journal of Field Ornithology
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Etterson et al. (Thu,) untersuchten diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/69c76fff8bbfbc51511e05ab — DOI: https://doi.org/10.5751/jfo-00752-970111