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Die Identifizierung molekularer Residualerkrankung (MRD) nach Behandlung von lokalisiertem Lungenkrebs könnte eine frühzeitige Intervention und Personalisierung adjuvanter Therapien ermöglichen. Hier wenden wir die personalisierte Krebsprofilierung mittels Deep Sequencing (CAPP-seq) der zirkulierenden Tumor-DNA (ctDNA) auf 255 Proben von 40 Patienten mit kurativer Behandlung für Lungenkrebs im Stadium I-III sowie 54 gesunden Erwachsenen an. Bei 94 % der auswertbaren Patienten mit Rezidiv war ctDNA in der ersten Nachbehandlungs-Blutprobe nachweisbar, was auf eine zuverlässige Identifikation von MRD hinweist. Der Nachweis von ctDNA nach der Behandlung erfolgte bei 72 % der Patienten median 5,2 Monate vor der radiologischen Progression, und 53 % der Patienten wiesen ctDNA-Mutationsprofile auf, die mit günstigen Reaktionen auf Tyrosinkinase-Inhibitoren oder Immun-Checkpoint-Blockade assoziiert sind. Zusammengefasst deuten diese Ergebnisse darauf hin, dass ctDNA-MRD bei Lungenkrebspatienten mit CAPP-seq genau detektiert werden kann und eine personalisierte adjuvante Behandlung ermöglicht, solange die Tumorlast gering ist. Bedeutung: Diese Studie zeigt, dass die ctDNA-Analyse robust MRD nach Behandlung bei lokalisiertem Lungenkrebs identifizieren kann und damit Residual- bzw. Rezidiverkrankung früher als Standard-bildgebende Verfahren erkennt. Dies könnte die personalisierte adjuvante Therapie zu frühen Zeitpunkten ermöglichen, wenn die Tumorlast am geringsten ist. Cancer Discov; 7(12); 1394-403. ©2017 AACR. Siehe verwandten Kommentar von Comino-Mendez und Turner, S. 1368. Dieser Artikel wird als Highlight im Abschnitt In This Issue auf S. 1355 vorgestellt.
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Aadel A. Chaudhuri
Jacob J. Chabon
Alexander F. Lovejoy
Cancer Discovery
Stanford University
Stanford Medicine
California Institute for Regenerative Medicine
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Chaudhuri et al. (Di,) untersuchten diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/69d70aca99397875bbaa82ca — DOI: https://doi.org/10.1158/2159-8290.cd-17-0716
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