Springs are considered to be hotspots of biodiversity and should therefore be given special protec (on. However, increasing pressure from human ac (vity has placed these ecosystems and their highly specialized spring communi (es at serious risk. Many natural and unmodified springs have been captured or have disappeared due to drinking water extrac (on and agricultural changes. This study examined the spring situa (on in the region of Fischingen, in the canton of Thurgau (Switzerland), based on the Historic Spring Atlas from 1912 and evaluated the water-bearing springs according to their structural characteris (cs. Springs in forested areas appear rela (vely resilient over (me. Not only do three-quarters of the springs recorded in 1912 s (ll exist, but the only remaining natural springs are also found within these forested areas. In contrast, grassland springs are much more vulnerable to degrada (on, with over half of them having disappeared and none surviving in their original, natural form. This contrast between grassland and forest is also reflected in the ecological value of the springs. Addi (onally, repeated assessments of discharge and stream chemistry revealed seasonal varia (ons depending on weather and wetness condi (ons. The complex nature and behaviour of a spring can therefore only be captured to a very limited extent through a single measurement. Quellen, insbesondere natürliche Quellen, werden als Biodiversitäts-Hotspots bezeichnet und sollten daher besonders geschützt werden. Durch den ste (g wachsenden Druck menschlicher Ak (vitäten werden diese sensiblen Ökosysteme und ihre hochspezialisierten Quellgemeinscha zunehmend gefährdet. Ein Grossteil der natürlichen und bisher unberührten Quellen wurden im Rahmen der Trinkwassernutzung gefasst, im Zuge der Intensivierung der Landwirtscha\ drainiert und trockengelegt oder beim Bau von Verkehrswegen und Siedlungen eingedolt. Die vorliegende Arbeit untersucht die heu (ge Quellensitua (on in der Region Fischingen, im Kanton Thurgau (Schweiz). Anhand des Historischen Quellenatlas aus dem Jahr 1912 wurden 90 Quellstandorte aufgesucht und die 28 offenen und wasserführenden Quellen mieels der BAFU-Methode nach ihren strukturellen Merkmalen bewertet. Die Ergebnisse haben gezeigt, dass knapp die Häl der historischen Quellen seit 1912 nicht mehr aufgefunden werden konnte. Quellen in bewaldeten Gebieten scheinen im Laufe der Zeit rela (v widerstandsfähig gewesen zu sein. Drei Viertel der Quellen sind heute noch vorhanden, etwas weniger als die Häl davon befindet sich immer noch in ihrem natürlichen Zustand. Im Gegensatz dazu sind Quellen auf Wiesen und Weideland grösstenteils verschwunden. Über die Häl der historischen Quellen konnte nicht mehr aufgefunden werden, während die verbleibenden Quellen heute alle gefasst sind. Damit zusammenhängend wurde aufgezeigt, dass wenig bis mässig beeinflusste und damit ökologisch wertvolle Quellen besonders im Wald zu finden sind, während die gefassten Quellen auf Wiesen und Weideland durchgehend als ökologisch schlecht bewertet wurden. Diese Verteilung ist insbesondere für mögliche Renaturierungsprojekte spannend. Darüber hinaus zeigten wiederholte Messungen des Abflusses und der Quellwasserchemie (pH, Leijähigkeit, Wassertemperatur und gelöster Sauerstoff) saisonale Schwankungen in Abhängigkeit der Feuch (gkeits- bzw. Weeerverhältnisse. Das komplexe Verhalten einer Quelle kann daher nur sehr begrenzt durch eine einzelne Begehung und Messung erfasst werden. Solche Informa (onen, beispielsweise über die Schwankungsbreite der Schüemenge oder das periodische Trockenfallen, sind jedoch besonders wich (g um Aussagen über die Biodiversität zu treffen, da nur hochspezialisierte trockenresistente Quellarten überleben können.
Building similarity graph...
Analyzing shared references across papers
Loading...
Elena Santi (Thu,) studied this question.
www.synapsesocial.com/papers/69d894ec6c1944d70ce05e0d — DOI: https://doi.org/10.5167/uzh-433560
Elena Santi
Building similarity graph...
Analyzing shared references across papers
Loading...