Künstliche Intelligenz (KI) wird zunehmend als treibende Kraft wirtschaftlicher und organisatorischer Transformation anerkannt, insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die das Rückgrat der Schwellenwirtschaften bilden. In Marokko, wo KMU die überwiegende Mehrheit der Unternehmen ausmachen und erheblich zur nationalen Wertschöpfung beitragen, ist die Einführung von KI zu einem strategischen Thema zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit geworden. Trotz ihres starken technologischen Potenzials und der erwarteten Produktivitätssteigerungen bleibt ihre tatsächliche Integration jedoch begrenzt. Dieser Artikel untersucht dieses Paradoxon und zeigt, dass traditionelle Innovationsrahmen, insbesondere die Schumpeter-Theorie und die Resource-Based View, die spezifischen Zwänge des marokkanischen Kontexts nicht vollständig erfassen. Zu diesen Zwängen zählen begrenzte Ressourcen, digitale Kluften, institutionelle Mängel und verhaltensbedingte Barrieren unter Geschäftsführern, wie Risikoaversion und Status-quo-Verzerrung. Mithilfe eines Mixed-Methods-Ansatzes, der eine quantitative Analyse von 474 KMU und sektorspezifische Fallstudien umfasst, entwickelt die Studie eine multidimensionale Perspektive auf die KI-Einführung, die psychologische, institutionelle und organisatorische Dimensionen kombiniert. Sie identifiziert die wichtigsten Determinanten der Einführung, darunter finanzielle Garantien, Unternehmensgröße, Schulungen und sparsamen Partnerschaften. Der Artikel trägt somit zur Bereicherung der Modelle zur Technologieeinführung in Schwellenländern bei und bietet praktische Empfehlungen für öffentliche und private Entscheidungsträger, um eine inklusive, ethische und transformative Integration von KI in marokkanischen KMU zu fördern.
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SAFAE HAMMANI
MIMOUN BEN ALI
Sidi Mohamed Ben Abdellah University
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HAMMANI et al. (Wed,) haben diese Fragestellung untersucht.
www.synapsesocial.com/papers/69d896406c1944d70ce078e3 — DOI: https://doi.org/10.5281/zenodo.19476773
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