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Die hohe Emissionsintensität von tierischen Lebensmitteln aus terrestrischen Quellen (TASF) und die prognostizierte steigende Nachfrage in einkommensschwachen und mittleren Ländern (LMIC) haben das Interesse an der Entwicklung von tierfreien Alternativen und hergestellten Lebensmitteln geweckt, die Fleisch, Milch und Eier ersetzen sollen, mit dem Versprechen einer reduzierten Umweltbelastung durch die Nahrungsmittelproduktion. Die Entwicklungsländer sind für 75% der globalen Emissionen aus Wiederkäuern verantwortlich und werden bis 2050 86% der menschlichen Bevölkerung der Welt beherbergen. Die Annahme kosteneffizienter genetischer, fütterungs- und ernährungsbezogener Praktiken sowie die Verbesserung der Tiergesundheit in LMIC werden als die vielversprechendsten Interventionen angesehen, um die Emissionen, die aus der voraussichtlichen erhöhten TASF-Nachfrage bis 2050 resultieren, zu reduzieren. Genetische Verbesserungen sind ein besonders attraktiver Ansatz zur Produktivitätssteigerung, da solche Verbesserungen dauerhaft und kumulativ sind. Alternative Proteine könnten eine Rolle bei der Deckung des Bedarfs an erschwinglichen, nährstoffdichten Lebensmitteln spielen, jedoch wird der Preis ein wichtiger Faktor sein, der die Annahme beeinflusst, da 3,1 Milliarden Menschen weltweit (42%) im Jahr 2021 derzeit nicht in der Lage waren, sich eine gesunde Ernährung zu leisten. Darüber hinaus besteht derzeit eine Diskrepanz zwischen dem Standort der Unternehmen für alternative Proteine und sowohl der prognostizierten steigenden TASF-Nachfrage als auch den Emissionen. Bis heute sind die überwiegende Mehrheit (> 81 %) dieser Unternehmen in einkommensstarken Ländern ansässig. Die Nachhaltigkeitsimplikationen des massenhaften Ersatzes von TASF durch alternative Proteine müssen nicht nur Umweltmetriken, sondern auch die breiteren wirtschaftlichen und sozialen Nachhaltigkeitsauswirkungen berücksichtigen, angesichts der wesentlichen Rolle, die Viehhaltung für die Lebensgrundlagen und die Ernährungssicherheit von etwa 1,3 Milliarden Menschen spielt.
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Alison L. Van Eenennaam
Proceedings of the National Academy of Sciences
University of California, Davis
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Alison L. Van Eenennaam (Mon,) hat diese Frage untersucht.
www.synapsesocial.com/papers/69d8f45eade63f05b9bedf96 — DOI: https://doi.org/10.1073/pnas.2319001121
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