Key points are not available for this paper at this time.
Solide Tumoren benötigen Blutgefäße zum Wachstum, und viele neue Krebstherapien richten sich gegen die Tumorgefäße. Die weit verbreitete Ansicht ist, dass diese antiangiogenen Therapien die Tumorgefäße zerstören sollten, um den Tumor von Sauerstoff und Nährstoffen zu entziehen. Hier überprüfe ich aufkommende Belege, die eine alternative Hypothese stützen – dass bestimmte antiangiogene Wirkstoffe auch vorübergehend die abnormale Struktur und Funktion der Tumorgefäße „normalisieren“ können, um sie effizienter für die Sauerstoff- und Medikamentenabgabe zu machen. Medikamente, die eine vaskuläre Normalisierung induzieren, können Hypoxie lindern und die Wirksamkeit konventioneller Therapien erhöhen, wenn beide sorgfältig zeitlich abgestimmt sind. Ein besseres Verständnis der molekularen und zellulären Grundlagen der vaskulären Normalisierung könnte letztlich zu wirksameren Therapien nicht nur für Krebs, sondern auch für Erkrankungen mit abnormaler Gefäßstruktur sowie für die regenerative Medizin führen, deren Ziel es ist, eine funktionell normale Gefäßstruktur zu schaffen und aufrechtzuerhalten.
Building similarity graph...
Analyzing shared references across papers
Loading...
Rakesh K. Jain
Science
Massachusetts General Hospital
Center for Systems Biology
Building similarity graph...
Analyzing shared references across papers
Loading...
Rakesh K. Jain (Fr,) untersuchte diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/69d975e3a1d151c65f6842de — DOI: https://doi.org/10.1126/science.1104819
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: