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Motivational Interviewing (MI) wurde ursprünglich für die Behandlung von Substanzmissbrauch entwickelt, breitet sich jedoch rasch auf andere bedeutende psychische Bevölkerungsgruppen über die Abhängigkeiten hinaus aus. Diese kurze Übersicht betrachtet den Einsatz von MI und verwandten motivationalen Verstärkungstherapien (METs) bei der Behandlung von Angstzuständen, Depressionen, Essstörungen sowie gleichzeitiger Psychose und Substanzgebrauchsstörungen. MI-MET wurde in vielfacher Form in die Behandlung dieser Probleme eingefügt und/oder integriert, am häufigsten als Vorbehandlung zu anderen Therapien (psychosoziale Behandlungen und Pharmakotherapie) oder in standardisierte Bewertungsverfahren integriert. In jedem Problembereich unterstützt der Großteil der aktuellen Evidenz den Wert der Ergänzung von MI zu bestehenden Therapien, um die Behandlungseinbindung zu erhöhen und klinische Ergebnisse zu verbessern. Dies ist besonders ermutigend, da viele der in diesen Untersuchungen eingeschlossenen Populationen schwere und therapieresistente Fälle repräsentieren. Allerdings befindet sich die Forschung zur Anwendung von MI bei anderen bedeutenden psychischen Gesundheitsproblemen jenseits von Abhängigkeiten noch in den Anfangsstadien, wobei bestehende Studien zahlreiche Einschränkungen aufweisen (z. B. kleine unkontrollierte Studien, das Fehlen adäquater Kontrollgruppen sowie das Versäumnis, sowohl die Integrität der MI-Behandlung als auch den einzigartigen Beitrag von MI in integrierten Behandlungen zu etablieren). Kurz gesagt, die umfangreiche Anzahl vielversprechender vorläufiger Erkenntnisse unterstützt stark die fortgesetzte Untersuchung von MI und verwandten Methoden bei diesen Populationen in gut gestalteten klinischen Studien, die nicht nur den additiven Wert von MI, sondern auch die zugrundeliegenden Mechanismen dieser Effekte sowie individuelle Unterschiede (Moderatoren), die den Bedarf für MI anzeigen, untersuchen.
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Henny A. Westra
Adi Aviram
Faye K. Doell
The Canadian Journal of Psychiatry
York University
Centre for Addiction and Mental Health
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Westra et al. (Tue,) untersuchten diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/69da7fe7a6045d71bfa3ceba — DOI: https://doi.org/10.1177/070674371105601102
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