Diese Studie untersucht die Überlebensstrategien feministischer Frauenorganisationen in der Türkei angesichts des schrumpfenden zivilgesellschaftlichen Raums, der durch den neoliberalen-konservativen und autoritären Wandel des Landes unter Präsident Recep Tayyip Erdoğan und der regierenden AKP-Partei verschärft wird. Frauenorganisationen in der Türkei spielen eine entscheidende Rolle bei der Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt, der Bereitstellung rechtlicher Unterstützung und der Sensibilisierung für Frauenrechte. Sie stehen jedoch vor erheblichen Herausforderungen, darunter rechtliche und finanzielle Einschränkungen, gesellschaftliche Marginalisierung und staatliche Repression. Auf der Grundlage theoretischer Ansätze zu Überlebensstrategien von NGOs in autoritären Regimen und der Resource Mobilization Theory wird untersucht, wie türkische Frauenorganisationen unter anderem mit Ressourcenknappheit und Personalmanagement umgehen. Anhand von Experteninterviews, die mithilfe von Mayrings qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet und durch Dokumentenanalysen ergänzt wurden, identifiziert die Studie vielfältige Strategien wie Compliance, Simulation, Informalisierung und Internationalisierung. Sie betont außerdem die Notwendigkeit von Solidarität unter demokratischen Akteuren. Diese Forschung beleuchtet nicht nur die Widerstandsfähigkeit feministischer Organisationen in der Türkei, sondern leistet auch einen Beitrag zum umfassenderen Verständnis von Überlebensstrategien von NGOs unter autoritären Regimen und bietet Erkenntnisse für globale feministische Solidarität und die Verteilung von Ressourcen.
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Elène Anne Marine Denk (Thu,) studied this question.
www.synapsesocial.com/papers/69df2c88e4eeef8a2a6b1b58 — DOI: https://doi.org/10.25365/thesis.80907
Elène Anne Marine Denk
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