Die raumbezogene Entscheidungsfindung in kommunalen Planungsprozessen ist stark von implizitem Wissen, individuellen Routinen und situativen Aushandlungen geprägt, während methodische Ansätze nur begrenzt oder indirekt Anwendung finden. Dieser Beitrag untersucht empirisch Möglichkeiten zur methodischen Optimierung der Entscheidungsfindung des Planungsprozesses und leitet auf Basis eines Mixed-Methods-Designs (Experimente, Fallstudien, Fokusgruppe und Umfrage) zentrale Ansätze zur Weiterentwicklung raumbezogener Entscheidungsfindung ab. Darauf aufbauend wird ein konzeptioneller Rahmen entwickelt, der die identifizierten Ansätze auf konkrete Digitalisierungsstrategien für die Weiterentwicklung kommunaler Entscheidungsprozesse überträgt. Damit adressiert die Arbeit die Frage: „Wie kann Planungskultur ihr Erbe bewahren und zugleich die methodische Zukunft raumbezogener Entscheidungsfindung in kommunalen Planungsprozessen gestalten?“. Die empirischen Ergebnisse führen zu Weiterentwicklungsansätzen in zwei Bereichen: Prozessverbesserung und Verfahrensverbesserung. Insgesamt zeigt sich, dass die Zukunft raumbezogener Entscheidungsfindung weniger in isolierten Tools liegt, sondern in der gezielten Verbindung verschiedener Bereiche: Einerseits durch Strukturierung, Datenverarbeitung, Kommunikation und Transparenz, andererseits durch einfache, flexible und standardisierbare Methoden, die die alltägliche Planungspraxis unterstützen.
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Christin Juliana Müller
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Christin Juliana Müller (Thu,) studied this question.
www.synapsesocial.com/papers/69e71423cb99343efc98d7ea — DOI: https://doi.org/10.48494/realcorp2026.0034
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