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April 23, 20260 citationsOpen Access

(Re)framing sustainability in national AI strategies

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IMInge Maas

Key Points

  • This work explores how national AI strategies in Austria, France, and Ireland frame the concept of sustainability amidst AI regulation efforts.
  • Analyzed national AI strategies of Austria, France, and Ireland
  • Applied thematic analysis to assess sustainability narratives
  • Used practical approaches to map socio-technical imaginaries
  • Identified four frameworks enabling countries to pursue sustainability and AI goals simultaneously
  • Documented efforts to minimize environmental implications of AI in policy texts
  • Highlighted a focus on energy consumption and CO2 emissions, while neglecting broader environmental concerns

Abstract

Inmitten des massiven Hypes um KI (Künstliche Intelligenz) und der parallelen Warnungen vor Untergang und Auslöschung hat sich die Welt gemeinsam dem Wettlauf um die Regulierung der KI angeschlossen. Trotz der wachsenden Aufmerksamkeit für die Umweltauswirkungen der KI hat die Europäische Union beschlossen das politische Ziel der Digitalisierung mit den Bestrebungen der grünen Wende zu verknüpfen, und zwar in einer politischen Initiative mit dem Titel „Twin Transition”. Diese Arbeit befasst sich mit den nationalen KI-Strategien von drei EU-Ländern – Österreich, Frankreich und Irland –, um nachzuverfolgen, wie das Konzept der Nachhaltigkeit in diesen politischen Dokumenten vorgestellt und neu formuliert wird. Die Arbeit konzeptualisiert politische Dokumente als Arenen, in denen narrative Instrumente eingesetzt werden, um sociotechnical imaginaries zu verwirklichen und zu stabilisieren. Unter Verwendung praxisorientierter Methoden und thematischer Analysen verfolge ich die Darstellung von Nachhaltigkeit im Zusammenhang mit dem Aufkommen der KI. Die strategischen Dokumente versuchen einen Ausgleich zwischen den politischen Zielen der EU zu schaffen, als ethischer und nachhaltiger Akteur aufzutreten und gleichzeitig das Ziel zu verfolgen, eine wichtige Rolle im Bereich der KI einzunehmen. Aufgrund der erheblichen negativen ökologischen (und sozialen) Externalitäten lassen sich diese Ziele nicht ohne Weiteres miteinander vereinbaren. Meine Analyse zeigt vier Rahmenbedingungen auf, die es den Ländern ermöglichen, beide Ziele gleichzeitig zu verfolgen. So vermeiden die Dokumente nach Möglichkeit jeglichen Hinweis auf die Umweltauswirkungen der KI und stellen KI stattdessen als Instrument zur Steigerung der Effizienz und zur Anpassung an den Klimawandel dar. In den seltenen Fällen, in denen Umweltauswirkungen erwähnt werden, wird der Begriff „Umwelt“ auf den Energieverbrauch und die CO2-Emissionen beschränkt, wodurch der Umfang des Problems eingegrenzt wird. Schließlich stützen sich die nationalen Strategiepapiere auf Annahmen über zukünftige technische und politische Entwicklungen, um die Lösung aktueller Probleme auf die Zukunft zu verschieben und so zu vermeiden, sich jetzt damit befassen zu müssen. Mit Hilfe dieser narrativen Instrumente sind die drei Länder in der Lage, die beiden widersprüchlichen politischen Ziele gleichzeitig zu verfolgen.

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Cite This Study

Inge Maas (2026) studied this question.

synapsesocial.com/papers/69e9bb6285696592c86ed1e5https://doi.org/10.25365/thesis.80951
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