Einleitung: Eine epitheliale Hyperplasie wurde bereits als Ursache eines postoperativen myopen Shifts bei Patienten mit Vorgeschichte refraktiver Chirurgie dokumentiert, jedoch nicht bei Patienten ohne Vorgeschichte von Hornhauterkrankungen oder -operationen. Patient und klinische Befunde: Ein 33-jähriger Mann mit zuvor stabiler Myopie (−6,75 +0,25 × 010 im rechten Auge) stellte sich mit verschwommener Sicht im rechten Auge vor. Die Refraktion betrug −10,50 +2,25 × 31 im rechten Auge bei korrigierter Fernsehschärfe (CDVA) von 20/50. Zunächst war nach vollständiger klinischer Untersuchung nur die verstärkte zentrale Steilung ohne Anzeichen einer Ektasie in der Hornhauttopographie eine mögliche Erklärung für den signifikanten myopen Shift. Diagnose, Intervention und Ergebnisse: Die Kontrollspaltlampenuntersuchung zeigte ein 0,1 × 0,3 mm großes Nest epithelialer Zellen mit entsprechend parazentraler Steilung in der Hornhauttopographie. Eine optische Kohärenztomographie der Hornhaut wurde durchgeführt und zeigte die zentrale epitheliale Hyperplasie als Ursache des myopen Shifts. Es wurde eine oberflächliche Keratektomie durchgeführt, welche zu einer vollständigen Rückbildung des myopen Shifts und Wiederherstellung der 20/20 CDVA mit einer Residualrefraction von −7,00 +0,75 × 006 führte. Schlussfolgerungen: Das Korneaepithel hat eine einzigartige regenerative Natur, und der Einsatz von epithelialem Mapping zur Erkennung von Hornhautveränderungen, die spontane refraktive Verschiebungen bei gesunden Augen verursachen, nimmt zu.
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Sanah Aslam
Aakash N. Patel
Aleksey Mishulin
United States Bureau of Reclamation
Yulin University
Patel Hospital
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Aslam et al. (Thu,) untersuchten diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/69f154e0879cb923c494515d — DOI: https://doi.org/10.1097/j.jcro.0000000000000236