Wir stellen einen informationstheoretischen Rahmen vor, in dem die Realität als ein geschichtetes System modelliert wird, das aus einer zugrunde liegenden Strukturschicht und einer für den Beobachter zugänglichen Repräsentationsoberfläche besteht. Beobachter greifen nicht direkt auf den vollständigen Systemzustand zu, sondern konstruieren stattdessen Repräsentationen unter Kapazitätsbeschränkungen, formalisiert als eine Schranke der wechselseitigen Information zwischen Struktur und Repräsentation. Diese Beschränkung führt zu beobachter-begrenzter Kohärenz: Repräsentationen sind innerhalb der Informationsdomäne eines Beobachters intern konsistent, können jedoch zwischen Beobachtern divergieren. Um den Rahmen in seinem Umfang zu verdeutlichen, unterscheiden wir drei Klassen von Beschränkungen – kausal (kosmologisch), interaktional (quantum) und repräsentativ (kognitiv) – die strukturell analog, aber mechanistisch verschieden sind. Diese Trennung vermeidet Vermischung und identifiziert eine gemeinsame Eigenschaft: begrenzten Zugang zur gesamten Systeminformation. Wir definieren weiterhin Kohärenzüberlappung als die wechselseitige Information zwischen Beobachterrepräsentationen, die ein kontinuierliches Maß für Koordination, Verhandlung, Konflikt und effektive Isolation bietet. Der Rahmen interpretiert scheinbare Inkonsistenzen zwischen Beobachtern als eine strukturelle Folge eingeschränkten Zugangs und nicht als Fehler oder Widerspruch. Er bleibt mit bestehenden physikalischen Theorien kompatibel und schlägt Richtungen für Mehrbeobachter-Schlussfolgerungen, Erkenntnistheorie und die Modellierung verteilter Systeme vor.
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Norbert Bedoucha
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Norbert Bedoucha (Mo,) untersuchte diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/69f4427a967e944ac55660b3 — DOI: https://doi.org/10.5281/zenodo.19891925
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