Zusammenfassung Der Beitrag untersucht das Phänomen digitaler Seelsorge auf Instagram aus pastoraltheologischer und seelsorglicher Perspektive. Am Beispiel des Hashtags #ansprechbar und der Praxis landeskirchlicher Sinnfluencer/-innen wird aufgezeigt, wie Pfarrpersonen durch persönliche Glaubensstories, spirituelle Impulse und öffentliche Seelsorgeangebote neue Formen pastoraler und seelsorglicher Identitätskonstruktion etablieren. Diese Social Media-Seelsorge verschiebt klassische Seelsorgeparadigmen, indem sie Nähe, Partizipation und Peer-Kommunikation betont, zugleich aber auch kirchliche Autorität und Rollenbilder neu verhandelt. Der Beitrag analysiert diese Entwicklungen exemplarisch anhand dreier Stories und fragt nach deren theologischen, anthropologischen und seelsorglichen Implikationen. Er plädiert für eine erweiterte Seelsorgetheorie, die digitale Räume ernst nimmt, und formuliert Desiderate für Ausbildung, Ehrenamtskonzepte und spirituelle Pluralität im Kontext der Social Media-Seelsorge.
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Christine Wenona Hoffmann
Spiritual Care
Goethe University Frankfurt
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Christine Wenona Hoffmann (Thu,) studied this question.
www.synapsesocial.com/papers/69abc1c65af8044f7a4eabbc — DOI: https://doi.org/10.1515/spircare-2025-0101