In dieser Arbeit zeige ich, wie die Netflix-Serie Bridgerton internationalen Erfolg erlangte, indem sie das Genre der Regency Romance neu konfiguriert und weibliches erotisches Begehren sowie sexuelle Lust in den Mittelpunkt stellt. Ausgehend von Gagnons und Simons Sexual-Script-Theorie sowie Laura Mulveys Konzept des filmischen Blicks analysiere ich, wie die Serie weibliche Subjektivität durch narrative und visuelle Strategien konstruiert. Anhand von detaillierten Analysen ausgewählter Szenen aus drei Staffeln wird gezeigt, dass die Serie weibliche Charaktere erstmals als Subjekte, die als begehrende Akteurinnen positioniert sind, hervorbringt, während sie zugleich heteronormative Strukturen und konventionelle romantische Auflösungen reproduziert. Durch die Positionierung von Bridgerton in aktuelle Debatten über Geschlecht, Sexualität und Machtverhältnisse argumentiere ich, dass die sexuelle Politik der Serie dominante kulturelle Skripte sowohl herausfordert als auch bestätigt.
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Sophia Leu (Thu,) studied this question.
www.synapsesocial.com/papers/69c37af0b34aaaeb1a67cdae — DOI: https://doi.org/10.25365/thesis.80676
Sophia Leu
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