Die vorliegende Studie untersuchte das Impostor-Phänomen (IP) und den Einfluss von Stereotype Threat (ST) bei Athletinnen und Athleten in wettkampforientierten Mannschaftssportarten, mit besonderem Fokus auf Athletinnen. Insgesamt nahmen 269 Athletinnen und Athleten (142 Frauen, 127 Männer) aus Fußball- und Volleyballvereinen an einer Online-Befragung teil. Die Teilnehmenden beantworteten adaptierte Versionen der Clance Impostor Phenomenon Scale (CIPS; Clance, 1985b) und der Stereotype Threat at School Scale (STaS; Bedyńska et al., 2021). Die statistischen Analysen umfassten t-Tests sowie mediationsanalytische Verfahren nach Hayes (2022). Die Ergebnisse zeigten, dass weibliche Athletinnen signifikant höhere Impostor-Werte berichteten als männliche Athleten. Zudem berichteten Fußballerinnen stärkeren Stereotype Threat und höhere Impostor-Ausprägungen als Volleyballerinnen. Eine Mediation zeigte, dass Stereotype Threat den Zusammenhang zwischen Sportart und Impostor-Phänomen bei Frauen erklärte. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass geschlechtsbezogene Stereotype zur Entstehung von Impostor-Gefühlen in maskulin konnotierten Sportarten beitragen. Zukünftige Forschung sollte die Befunde in unterschiedlichen kulturellen und sportlichen Kontexten replizieren und Möglichkeiten zur Förderung psychologischer Resilienz bei Athletinnen prüfen.
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Giordana Turi
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Giordana Turi (Thu,) studied this question.
www.synapsesocial.com/papers/69d894326c1944d70ce051ce — DOI: https://doi.org/10.25365/thesis.80872
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